Die großherzogliche Familie

I.K.H. die Großherzogin

Geboren am

22 März 1956

in La Havana, Kuba

Portrait de la Grande-Duchesse
© Maison du Grand-Duc / Emanuele Scorcelletti

Biografie

"Als Frau mit großem Herzen und tiefer Überzeugung stellt die Großherzogin den Schutz von schwachen Menschen und die Verteidigung der Rechte von Frauen und Mädchen gegen alle Formen von Gewalt in den Mittelpunkt ihres humanitären und sozialen Handelns."

Ihre Königliche Hoheit Großherzogin Maria Teresa ist eines der vier Kinder von Herrn José Antonio Mestre und seiner Frau Maria Teresa Batista-Falla de Mestre.

Am 14. Februar 1981 heiratete Maria Teresa Mestre Seine Königliche Hoheit den Erbgroßherzog Henri in der Kathedrale Unserer Lieben Frau von Luxemburg. Sie sind Eltern von vier Söhnen und einer Tochter:

Am 7. Oktober 2000 wurde Erbprinz Henri Großherzog von Luxemburg. Seitdem trägt Prinzessin Maria Teresa den Titel "Großherzogin von Luxemburg".

Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin ist Großmutter von sechs Enkeln und zwei Enkelinnen:

  • Prinz Charles (geboren am 10. Mai 2020) und Prinz François (geboren am 27. Mäerz 2023), die beiden Söhne des Erbgroßherzogs und der Erbgroßherzogin
  • Prinzessin Amalia (geboren am 15. Juni 2014) und Prinz Liam (geboren am 28. November 2016), die Kinder von Prinz Félix und Prinzessin Claire von Luxemburg,
  • Prinz Gabriel (geboren am 12. März 2006) und Prinz Noah (geboren am 21. September 2007), die beiden Söhne von Prinz Louis von Luxemburg, und
  • Victoire (geboren am 14. Mai 2024), die Tochter von Prinzessin Alexandra und Herrn Nicolas Bagory.

Porträts der Großherzogin

In dieser Galerie können Sie die Großherzogin in all ihren Facetten entdecken, ob auf offiziellen Fotos, in Gala-Outfits oder ganz natürlich.

Maria Teresa et sa mère, Maria Teresa Batista-Falla de Mestre
© Fotosammlung / Cour grand-ducale

Maria Teresa mit ihrer Mutter, Maria Teresa Batista-Falla de Mestre

Kindheit

Bereits in jungen Jahren wurde die Großherzogin für soziale und humanitäre Themen sensibilisiert. Damit führt sie eine Familientradition fort, die schon ihre Großeltern Agustin Batista Y Gonzalez De Mendoza und Maria Teresa Falla Y Bonet dazu veranlasste, sich aktiv an der philanthropischen und kulturellen Arbeit in Kuba zu beteiligen. Deren bemerkenswertem Einsatz sind der Bau medizinischer Dispensarien sowie die kostenlose Gesundheitsversorgung in unterprivilegierten ländlichen Gebieten zu verdanken. Ihre Großeltern trugen ebenfalls zur Gründung des Philharmonischen Orchesters von Havanna bei, deren größter Förderer die Familie bis zur kubanischen Revolution war.

Wegen der von Fidel Castro angeführten Revolution im Jahr 1960 verließ die junge Maria Teresa Mestre, begleitet von ihren Eltern, José Antonio Mestre und Maria Teresa Batista-Falla de Mestre, mit ihren beiden Brüdern und ihrer Schwester Kuba. Die spanischstämmige Familie zog nach New York, wo die Großherzogin Schülerin an der Marymount School war.

Ab 1961 studierte sie an der École Française in New York. Im Juni 1965 zog die Familie für einige Monate auf das Familienanwesen in Santander, Spanien, um sich anschließend in Genf niederzulassen. Wie ihre beiden Brüder und ihre Schwester, Antonio, Luis und Catalina, genoss Maria Teresa eine ausgezeichnete Ausbildung. Während ihr Vater in der Finanzbranche tätig war, widmete sich ihre kunst- und literaturbegeisterte Mutter ihrer Familie und gab die Werte des christlichen Glaubens an ihre Kinder weiter.

La Grande-Duchesse photo de famille
© Privatsammlung / Cour grand-ducale

Familienfoto: Die Großherzogin, umgeben von ihren Eltern, Brüdern und Schwester

Ausbildung

Nach dem Studium an der École Française in New York besuchte Ihre Königliche Hoheit ab Juni 1965 das Institut Marie-José in Gstaad und anschließend das Internat Marie-Thérèse in Genf, wo sie im Juni 1975 das französische Abitur machte. In der Zwischenzeit erhielt sie die Schweizer Staatsbürgerschaft. Nach der Sekundarschule schrieb sie sich an der Universität Genf ein, wo sie Politikwissenschaften studierte. Während ihrer vierjährigen Studien traf die Großherzogin ihren zukünftigen Ehemann, Prinz Henri von Luxemburg, welcher die gleichen Kurse belegte.

1980 machte die Großherzogin ihren Abschluss und am 7. November desselben Jahres, nach dem Studium, wurde ihre Verlobung bekannt gegeben.

Henri und Maria Teresa in Genf © Privatsammlung / Cour grand-ducale
Porträt von Prinz Henri und Maria Teresa. © Privatsammlung / Cour grand-ducale
Der Großherzog und die Großherzogin halten sich an den Händen © Privatsammlung / Cour grand-ducale
 

Am Valentinstag im Jahr 1981 heiratet Maria Teresa Mestre Seine Königliche Hoheit den Erbgroßherzog in Luxemburg

Photo jour mariage du Grand-Duc et Grande-Duchesse au palais
© Cour grand-ducale / Tony Krier

Humanitäres und soziales Engagement

Seit ihrer Hochzeit im Jahr 1981 hat die Großherzogin durch die Fondation du Grand-Duc et de la Grande-Duchesse, deren Vorsitz sie innehat, zahlreiche Aktionen zugunsten bedürftiger Menschen in Luxemburg und in der ganzen Welt angeregt.

Maggy Barankitse und die Großherzogin © Hervé Montaigu / Tageblatt

2013 trifft sich die Großherzogin mit Maggy Barankitse, um über das Projekt "La main tendue" auszutauschen, das von ihrer Stiftung (Fondation du Grand-Duc et de la Grande-Duchesse) finanziert wird

Die Großherzogin beim 10-jährigen Bestehen der Grameen-Stiftung © Cour grand-ducale / Sophie Margue

2018: Die Großherzogin zusammen mit dem Friedensnobelpreisträger Professor Yunus, beim 10-jährigen Jubiläum der Grameen Crédit Agricole Stiftung

Die Großherzogin mit einer Mutter im REMA-Krankenhaus in Burundi © LUXPRESS / Jean-Claude Ernst

2008 besucht die Großherzogin, in ihrer Funktion als UNICEF-Beauftragte für Kinder, das REMA-Krankenhaus und das Mutter-Kind-Zentrum in Burundi

 

Großherzogin besucht burundische Gefängnisse © Luxpress

Im Juni 2009 erfährt die Großherzogin vom Schicksal minderjähriger Kinder in Burundi, die wegen kleineren Straftaten unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert waren, und setzt sich für sie ein

Die Großherzogin am Tisch, die einer Person zuhört © Rotes Kreuz / Sven Becker

Im März 2018 besuchte die Großherzogin die Obdachlosen der Stadt Luxemburg, um ihnen Zuspruch zu geben

Gruppenfoto bei der Vorführung des Films "Lynn - Firwat net? Inklusion gëtt et!" © Cour grand-ducale / Luxpress / Jean-Claude Ernst

In 2010 besucht die Großherzogin die Vorführung des Films "Lynn-firwat net? Inclusioun gëtt et!" im Utopolis in Luxemburg

Humanitäre Reise nach Bangladesch mit Kindern und Professor Yunus © SIP / Christophe Olinger

2003 unternimmt die Großherzogin eine humanitäre Reise nach Bangladesch, in Begleitung des Friedensnobelpreisträgers Professor Yunus

Die Großherzogin bei den Paralympics © Luxpress / Jean-Claude Ernst

Die Großherzogin bei den Paralympics 2004

Großherzogin besucht die Casa Sol © SIP / Charles Caratini

Die Großherzogin besucht 2010 den Verein Casa Sol (Associação de Apoio às Crianças Infectadas pelo Vírus da Sida e Suas Famílias) in Portugal, der sich für die Betreuung von HIV-infizierten Kindern einsetzt

 

Sie hat zahlreiche Patenschaften und Engagements für karitative und soziokulturelle Organisationen in Luxemburg, darunter das Luxemburger Rote Kreuz und die Fondation Cancer, übernommen.

Im Mittelpunkt ihres Handelns steht die Verteidigung der Rechte von Frauen und Mädchen und der Kampf gegen jegliche Form von Gewalt gegen Frauen. Dieses persönliche Anliegen zeigt sich dadurch, dass sie Frauen ermutigt, sich aktiv am Aufbau einer gerechteren Gesellschaft zu beteiligen, die auf der Achtung der Menschenwürde und den Werten der Solidarität beruht.

1997 wird sie Sonderbotschafterin der UNESCO durch ihren Einsatz für die Bildung von Mädchen, die Gleichberechtigung, die Rechte von Frauen und Mikrofinanzen. Im Jahr 2007 wird die Großherzogin zur Eminent Advocate for Children der UNICEF ernannt, wo sie sich für die Interessen von Kindern auf der ganzen Welt einsetzt.

Sie setzt sich unermüdlich für Kinder und deren Bildung ein. Im Januar 2016 organisiert sie ein internationales Forum zum Thema Lernschwächen, um den Eltern von betroffenen Kindern Hoffnung zu geben, und bei dem ihr Sohn, Prinz Louis, über seine Legasthenie berichtet.

Die Großherzogin unternimmt über die "Fondation du Grand-Duc et de la Grande-Duchesse", deren Vorsitzende sie ist, zahlreiche Aktionen zugunsten von bedürftigen Menschen in Luxemburg und in der ganzen Welt.

Son Altesse Royale avec enfant dans un camp de réfugiés près de Bar Elias
© Cour grand-ducale / Sophie Margue

Im Oktober 2018 besuchte I.K.H. die Großherzogin ein Flüchtlingslager bei Bar Elias im Libanon

Außerdem arbeitet sie seit dreißig Jahren eng mit Professor Muhammad Yunus (Friedensnobelpreisträger 2006) zusammen und engagiert sich im Bereich der Mikrofinanz und der Inclusive Finance, auch im Großherzogtum Luxemburg. Für sie sind Social Business und Frauen im Unternehmertum die Schlüssel für die Wirtschaft von morgen. So ist die Großherzogin seit 2006 Ehrenpräsidentin der LuxFLAG, Luxembourg Fund Labeling Agency, der ersten Agentur, die weltweit ein Qualitätslabel für Mikrofinanz-Investmentfonds vergibt. Seit 2005 hat die Großherzogin den Vorsitz der internationalen großen Jury des Europäischen Mikrofinanzpreises inne, der jedes Jahr den Träger einer Initiative im Bereich der Mikrofinanzierung und der Inclusive Finance in Entwicklungsländern auszeichnet.

Création de la Fondation Grameen Crédit Agricole
© Godong / Philippe Lissac

Im Jahr 2008 gründeten Professor Yunus und das Management von Crédit Agricole S.A. die "Grameen Crédit Agricole Foundation", der die Großherzogin bei ihrer Gründung als Mitglied des Verwaltungsrats beitrat. Ihre Königliche Hoheit hat zahlreiche Mikrofinanzprojekte unterstützt, die die Qualität der Ausbildung von Mädchen und die Unabhängigkeit von Frauen durch die Vergabe von Mikrokrediten verbessern sollen.

Ihr humanitärer und sozialer Einsatz hat die Großherzogin öfter ins Ausland geführt, wo sie sich vor Ort ein Bild von den Fortschritten der Projekte machen konnte, die sie aktiv unterstützt. Sie besuchte Nepal, Mali, Bangladesch, Thailand, Bosnien, Laos, Kenia, Senegal, Burundi und zuletzt den Libanon und nahm sich der Not von Kindern und Frauen an.

Im Jahr 2009 wurde I.K.H. die Großherzogin mit dem renommierten Steiger Award in Anerkennung ihrer Arbeit in der Kategorie Charity ausgezeichnet.

Bei ihrem Besuch im Zentralgefängnis in Bujumbura, der Hauptstadt Burundis, im Juni desselben Jahres, erfuhr die Großherzogin vom Schicksal minderjähriger Kinder, die wegen kleineren Straftaten inhaftiert sind. In vier Jahren gelang es der Stiftung Fondation du Grand-Duc et de la Grande-Duchesse, mit Hilfe der von Maggy Barankitse gegründeten Maison Shalom, durch das Projekt La main tendue 600 Minderjährige zu befreien, die in burundischen Gefängnissen unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert waren. Die Kinder erhielten nach ihrer Freilassung psychologische, rechtliche, medizinische, soziale und pädagogische Unterstützung.

Im September 2016 trat die Großherzogin in den Patronatsrat der Asian University for Women (AUW) ein. Die Universität, mit Sitz in Chittagong, Bangladesch, hat seit ihrer Gründung im Jahr 2008 mehr als 1.200 junge Mädchen zu Führungskräften in Asien ausgebildet.

Ihr humanitäres und soziales Engagement und ihre offiziellen Aktivitäten in Bildern

Ihr Einsatz für Frauenrechte

Die Großherzogin ist betroffen von der Not, Isolation und Stigmatisierung von Frauen und Mädchen, die in Krisengebieten Opfer sexueller Gewalt werden, und engagiert sich seit 2014 für die Opfer. Nachdem sie sich gründlich in das Thema eingelesen hat, begann die Großherzogin, Überlebende von diesen Verbrechen zu treffen.

So empfing Ihre Königliche Hoheit 2016 die Sacharow-Preisträgerinnen Nadia Murad (Friedensnobelpreisträgerin 2018) und Lamiya Aji Bachar, zwei junge irakische Frauen aus der Gemeinschaft der Yeziden, die zum Symbol für Frauen geworden sind, die Opfer von Gewalt durch den Islamischen Staat wurden, aber auch zu Vertreterinnen ihrer Gemeinschaft.

Audience des lauréates du Prix Sakharov 2016
© Cour grand-ducale / Claude Piscitelli

I.K.H. die Großherzogin empfing die Gewinnerinnen des Sacharow-Preises 2016, Nadia Mourad Bassi Taha und Lamiya Aji Bachar, in Audienz im großherzoglichen Palast am 15. Dezember 2016

Im Jahr 2016 traf die Großherzogin Dr. Denis Mukwege (Friedensnobelpreisträger 2018). Tief berührt von seiner Arbeit, ergriff sie die Initiative, mit ihm und Céline Bardet, Gründerin und Direktorin der gemeinnützigen Organisation We are Not Weapons of War, das internationale Forum Stand Speak Rise Up! im März 2019 in Luxemburg zu organisieren, um der sexuellen Gewalt in Konfliktgebieten ein Ende zu setzen.

Conférence de presse Stand Speak Rise Up!
© Cour grand-ducale / Sophie Margue

Die Großherzogin und Dr. Denis Mukwege, Friedensnobelpreisträger 2018, während der Pressekonferenz von Stand Speak Rise Up! in 2019

Zu diesem internationalen Forum kamen mehr als 1.200 Teilnehmer, sowie 50 Überlebende sexueller Gewalt aus der ganzen Welt und drei Friedensnobelpreisträger, Professor Muhammad Yunus, Doktor Denis Mukwege und Nadia Murad.

Als einzigartige Plattform für Debatten und Austausch zwischen den Schlüsselfiguren im Kampf gegen sexuelle Gewalt in Konfliktgebieten und den weiblichen Opfern selbst, stellte dieses Forum die Erfahrungen, Aktionen und Empfehlungen sowohl von Vertretern nationaler und internationaler Organisationen vor Ort, als auch von Überlebenden sexueller Gewalt in den Mittelpunkt. Die Konferenz analysierte die sozioökonomischen Auswirkungen dieser Verbrechen und die Menschenrechtsverletzungen. Es wurden Initiativen vorgestellt, die Überlebende ergriffen haben, um zu heilen, um Gerechtigkeit zu erlangen, Wiedergutmachung zu bekommen, sich Gehör zu verschaffen und zu Akteuren des Friedens und der Veränderung zu werden.

Die Großherzogin setzte dieses Engagement mit der Gründung der Vereinigung Stand Speak Rise Up! im September 2019 fort, um Vergewaltigung als Kriegswaffe und sexuelle Gewalt in Krisengebieten anzuprangern, ihre Verbreitung zu verhindern und die Opfer bei ihrem Wiederaufbau und ihrem Bedürfnis nach Gerechtigkeit zu unterstützen. Die Vereinigung bringt viele bekannte und engagierte Persönlichkeiten aus der ganzen Welt zusammen.

Fotogalerie des internationalen Forums Stand Speak Rise Up!

Das internationale Forum stellt Überlebende sexueller Gewalt in Krisengebieten in den Mittelpunkt.

Als Teil der Vorbereitungen für das Forum unternahm die Großherzogin 2018 eine humanitäre Reise in den Libanon. Sie wollte vor Ort Überlebende sexueller Gewalt (Flüchtlinge und Migranten) treffen, sich ihre Leidensgeschichte anhören und sie bei ihrer Suche nach Gerechtigkeit und Wiedergutmachung unterstützen. Sie besuchte auch ein Mikrofinanzierungsprojekt, das den Status von Frauen, insbesondere von Flüchtlingsfrauen, verbessern soll.

2018 sprach die Großherzogin bei den Entretiens de Royaumont zum Thema "Eine Frau und Opfer sein". In ihrer Rede ging sie auf die schwerwiegenden sozioökonomischen Folgen von Vergewaltigungen in bewaffneten Konflikten und Krisengebieten ein. Sie rief dazu auf, eine internationale Allianz von Überlebenden und Persönlichkeiten der Zivilgesellschaft zu gründen, um den Kampf gegen sexuelle Gewalt in Krisengebieten zu verstärken, die Prävention zu verbessern und angemessene Wiedergutmachungs- und Anerkennungslösungen umzusetzen.

Im Jahr 2020 wurde die Großherzogin von der NATO eingeladen, an einem digitalen Dialog zum Thema sexuelle Gewalt in Konfliktgebieten teilzunehmen.

"Wir müssen von der Emotion zur Aktion kommen! Ich bin überzeugt, dass die Überlebenden sexueller Gewalt zu Akteuren des Wandels werden, wenn sie in den Mittelpunkt der Debatte gestellt werden!"
La Grande-Duchesse lors des Entretiens de Royaumont
© Cour grand-ducale / Samuel Kirszenbaum

Entretiens de Royaumont 2018 – die Großherzogin beim Austausch mit Referenten zum Thema "Frau und Opfer sein"

Im Jahr 2020 war sie Ehrenvorsitzende der Jury des Prix de la Femme d'influence, welcher Frauen auszeichnet, die sich während der Pandemie besonders hervorgetan haben.

In all den Jahren hat sich die Großherzogin für Frauenrechte in der ganzen Welt eingesetzt und setzt sich nach wie vor auch in Luxemburg mit zahlreichen Aktionen für die Interessen der Frauen ein.

Seit 2019 beteiligt sie sich an Aktivitäten, welche zum Start der Orange Week in Luxemburg organisiert wurden, und traf sich mit verschiedenen Verbänden, die sich insbesondere für den Schutz von Opfern häuslicher Gewalt einsetzen.

Orange Week - Marche de solidarité contre les violences faites aux femmes
© Cour grand-ducale / Sophie Margue

November 2019: Orange Week - Solidaritätsmarsch gegen Gewalt an Frauen

Während der Covid-19 bedingten Lockdown-Perioden steht die Großherzogin in regelmäßigem Kontakt mit von ihr unterstützten Vereinen, sei es durch Telefonate, Videobotschaften, die zur Solidarität aufrufen, oder durch die Teilnahme an Kampagnen in sozialen Netzwerken.

Mit der Fondation du Grand-Duc et de la Grande-Duchesse initiiert sie zahlreiche Aktionen, wie die Verteilung von Smartphones und Tablets in Heimen zum Schutz von Opfern häuslicher Gewalt, sowie finanzielle Unterstützung für Studentinnen in prekären Situationen.

Im Jahr 2021 engagiert sich die Großherzogin bei der Vodafone Stiftung Luxemburg und der gemeinnützigen Organisation Femmes en Détresse (Frauen in Not) im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, durch die Unterstützung der Anwendung Bright Sky, die Opfern und ihren Familien hilft.

Am Social Business Day erinnert sie daran, wie wichtig es ist, die Bildung von Frauen und Mädchen sowie das Unternehmertum von Frauen zu unterstützen, um die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

Auszeichnungen der Großherzogin

Die hohen Auszeichnungen, die die Großherzogin für ihr humanitäres Engagement erhalten hat, sind Beweis eines außergewöhnlichen Engagements. Im Oktober 1999 wurde I.K.H. der Erbprinzessin die Ehrendoktorwürde der Seton Hall University (New Jersey, USA) verliehen.

Im Februar 2003 erhielt die Großherzogin die Ehrendoktorwürde der Universität von León (Nicaragua), und am 13. Juni 2006 verlieh ihr die Vertretung des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen den Path to Peace Award, einen Preis, der jedes Jahr an eine Person verliehen wird, die sich durch humanitäres und soziales Engagement auszeichnet.

Im Jahr 2013 verlieh ihr der Verein ELPIDA den International Solidarity Award in Anerkennung ihres Einsatzes für krebskranke Kinder.

Am 10. September 2021 wurde sie aufgrund ihres unermüdlichen Einsatzes für die Sache der Frauen und insbesondere ihres konkreten Einsatzes für Überlebende von Vergewaltigung als Kriegswaffe als "Global Champion for the Fight Against Sexual Violence in Conflict" ausgezeichnet. Dieser prestigeträchtige Titel der Vereinten Nationen ist eine Anerkennung ihres Kampfes gegen Straflosigkeit und für die Verteidigung eines universellen Humanismus, der für eine Zukunft in Gerechtigkeit und Frieden steht.

Visite du Centre d’accueil Norbert Ensch à Contern
© Cour grand-ducale / Sophie Margue

Die Großherzogin besuchte minderjährige Mädchen und Mütter mit ihren Kindern, sowie junge schwangere Frauen und alleinerziehende Familien im Norbert-Ensch-Aufnahmezentrum in Contern  

Interessen

Die Großherzogin liebt es, Zeit mit ihren Enkelkindern zu verbringen. Sie interessiert sich für dekorative Kunst und Design und hat in ihrer Jugend 18 Jahre lang klassischen Tanz studiert. Sie singt gerne, spielt Gitarre und geht besonders gerne mit ihren Hunden spazieren.

Le Couple grand-ducal lors du tournage «D’Maus Kätti»
© Cour grand-ducale / Sophie Margue

2020: Der Großherzog und die Großherzogin bei den Dreharbeiten für das Projekt "D'Maus Kätti" für den KulturKanal.

Aus Leidenschaft zur Literatur war sie 2016 Mitglied der Jury für den Literaturpreis für historische Romane, den Prix des Princes, in Paris.

Im Januar 2019 verlieh die Großherzogin den Geschichtspreis an Loris Chavanette für sein Buch "Quatre-vingt-quinze, La Terreur en procès".

Die Leidenschaften der Großherzogin

Fotos und Videos der Großherzogin

Die Großherzogin sitzt an ihrem Schreibtisch © Cour grand-ducale / Emanuele Scorcelletti (Paperjam)

Porträt der Großherzogin im Palast

Die Großherzogin an einem Rednerpult während ihrer Rede Stand Speak Rise up! © Cour grand-ducale / Marion Dessard

2019: Rede der Großherzogin beim Forum Stand Speak Rise Up!

Die Großherzogin beim Forum "Stand Speak Rise Up! © Cour grand-ducale / Sophie Margue

2019: Die Großherzogin beim Forum "Stand Speak Rise Up!"

Der Großherzog und die Großherzogin auf Schloss Bourscheid © Cour grand-ducale / Sophie Margue

Nationalfeiertag 2019: Der Großherzog und die Großherzogin auf Schloss Bourscheid

Der Großherzog und die Großherzogin erhalten Erklärungen von Philippe Bourseiller © Cour grand-ducale / Sophie Margue

2018: Der Großherzog und die Großherzogin bei der Eröffnung der Ausstellung "Sur l'eau- On water" der Fotografen Yann-Arthus Bertrand und Philippe Bourseiller.

Familienfoto - Henri, Maria Teresa, Jean und Joséphine-Charlotte © Privatsammlung / Cour grand-ducale

Familienfoto: Erbgroßherzog Henri, Prinzessin Maria Teresa, Großherzog Jean und Großherzogin Joséphine-Charlotte

Geburt von Prinz Guillaume © Privatsammlung / Cour grand-ducale

1981: Geburt von Prinz Guillaume

Naissance du Prince Guillaume - Balcon du Palais © Privatsammlung / Cour grand-ducale

1981: Prinz Guillaume wird dem Volk auf dem Balkon des großherzoglichen Palastes vorgestellt

Der Großherzog und die Großherzogin mit Prinz Guillaume © Privatsammlung / Cour grand-ducale

1983: Erbprinz Henri, Erbprinzessin Maria Teresa und der junge Prinz Guillaume im Innenhof des großherzoglichen Palastes

Familienfoto auf Schloss Fischbach © Privatsammlung / Cour grand-ducale

Familienfoto vor dem Schloss Fischbach

Foto der Geburt von Prinzessin Alexandra in der Entbindungsklinik © Privatsammlung / Cour grand-ducale

Februar 1991: Die Großherzogin auf der Entbindungsstation bei der Geburt von Prinzessin Alexandra

Die großherzogliche Familie im Herbst auf Schloss Fischbach © Privatsammlung / Cour grand-ducale

Herbst 1992: Die großherzogliche Familie auf Schloss Fischbach

Prinzessin Maria Teresa mit Prinzessin Alexandra und Prinz Sébastien © Privatsammlung / Cour grand-ducale

Sommerferien: Die Großherzogin, Prinzessin Alexandra und Prinz Sébastien

Die großherzogliche Familie sitzt am Wasser © Privatsammlung / Cour grand-ducale

1990er Jahre: Die großherzogliche Familie im Urlaub

Die Großherzogin backt mit ihren Kindern © Privatsammlung / Cour grand-ducale

Für kleine und große Naschkatzen: Backstube mit der Familie

Die Familie übt das Gitarrespielen © Privatsammlung / Cour grand-ducale

Die Großherzogin und ihre Kinder beim Gitarre spielen in ihrem Wohnzimmer

Nationalfeiertag in Diekirch © Claude Dirckes

2010: Das großherzogliche Paar am Vorabend des Nationalfeiertages in Diekirch

Die Großherzogin unterhält sich mit Bewohnern © Maison du Grand-Duc / Sophie Margue

2019: Besuch des Zentrums Pontalize, das sich der Pflege älterer Menschen widmet

Die Großherzogin posiert mit jungen Betroffenen für ein Foto © Luxpress

2010: Die Großherzogin besucht die Vorführung des Films "Lynn-firwat net? Inclusioun gëtt et! im Utopolis in Luxemburg

Die Großherzogin unterhält sich mit einer Patientin © Cour grand-ducale / Olivier Polet

Die Großherzogin beim Besuch einer Palliativstation

Die Großherzogin besucht eine Schulklasse © Cour grand-ducale / Claude Piscitelli

2016: Die Großherzogin besuchte die Grundschule in Ermsdorf-Medernach

Die Großherzogin unterhält sich mit einem Künstler © Cour grand-ducale / Claude Piscitelli

2017: Die Großherzogin besuchte die verschiedenen Workshops der ATD Mouvement Quart Monde

Die Großherzogin sitzt mit ihren Gästen am Tisch © Cour grand-ducale / Claude Piscitelli

2018: Institutionelles Abendessen auf Schloss Berg

Die Großherzogin besucht die Stände des Basars © Cour grand-ducale / Sophie Margue

2018: Besuch des Internationalen Basars

Die Großherzogin lächelt in die Kamera © Cour grand-ducale / Manuel Dias

40. Jubiläum des "Tricentenaire"

Das großherzogliche Paar posiert für die Kameras © Cour grand-ducale/ Sophie Margue

2018: Das großherzogliche Paar beim Lëtzebuerger Filmpräis

Die Großherzogin schneidet das Eröffnungsband durch © Cour grand-ducale / Sophie Margue

2018: Einweihung des Centre pour le Développement des Apprentissages "Grande-Duchesse Maria Teresa"

Die Großherzogin spielt mit Kindern © Cour grand-ducale / Sophie Margue

2018: Humanitärer Besuch im Libanon

Die Großherzogin lächelt in die Kamera © Cour grand-ducale / Sophie Margue

2018: Auszeichnungen für Ehrenamtliche

Die Großherzogin mit König Willem Alexander und Dr Denis Mukwégé © Cour grand-ducale / Sophie Margue

Forum "From words to action: repairing the wounds of wartime sexual violence"

Verlobung von Prinz Henri und Maria Teresa Mestre © Privatsammlung / Cour grand-ducale

Verlobung auf Schloss Berg

Die großherzogliche Familie sitzt auf einer Bank im Garten © Privatsammlung / Cour grand-ducale

Die großherzogliche Familie im Garten von Schloss Berg

 

Sehen Sie sich Videos der Großherzogin an:

Biografien der großherzoglichen Familie

Biografie herunterladen

Die Aktivitäten der Großherzogin